Nicht vergessen: Heute 20:00 Uhr ist Tagesschau-Guck-Tag

Internet ist Rundfunk, sagen die Staatsfunker. Und wollen deswegen bei jedem, der einen PC, ein Handy oder auch nur einen internetfähigen Kühlschrank besitzt, abkassieren. Ab 2013 dann sogar verschärft.

Dass sich Physik und Technik unter das Primat der Politik unterzuordnen haben, sollte für jeden guten Staatsbürger eine Selbstverständlichkeit sein. Lediglich staatsfeindliche Hetzer würden das bezweifeln. Also so einer wie Bernd Höcker, der unsere fleißigen Sicherheitsbehörden schon mit zahlreichen staatsfunkkritischen Büchern unnütze Arbeit bereitet hat.

Nun will dieser Höcker sogar beweisen, dass Internet gar kein Rundfunk ist. Und will zu diesem Behufe möglichst viele Leute dazu bringen, heute um 20:00 Uhr die Tagesschau live im Internet anzuschauen. Natürlich ist das Unfug, denn wenn unsere geliebten Ministerpräsidenten beschließen, dass das Internet Rundfunk ist, dann ist das auch so, und kein Elektron der Welt würde es wagen, sich diesem finalen Diktum zu widersetzen.

Trotzdem sollte jeder heute abend um 20:00 Uhr die Tagesschau im Internet einschalten, wie unter http://gez-abschaffen.de/tagesschautag.htm beschrieben – sonst behauptet dieser Höcker am Ende noch, es hätten lediglich zu wenig Leute mitgemacht. Das dürfen wir nicht zulassen. Und außerdem wird, wie mir aus gut informierten Kreisen zugetragen wurde, unsere geliebte Führerin eine Ansprache zur Lage der Nation halten und über die Erfolge berichten, die das Ministerium für Marktwirtschaft im Krieg gegen die ozeanischen Spekulanten erzielen konnte. Also, liebe Staatsbürger: absoluter Einschaltbefehl!

Neulich im Büro

(via e-hentai.org)

Beating Tetris

(tvigle via 9gag)

Warum Demokratie nicht funktioniert


Hat Tip: Agorist

Smartphone-User aufgepaßt: Trickreiche Abofallen über In-App-Anzeigen

Vielseitig einsetzbar: Moderne Smartphones

Keine Frage: Smartphones wie z.B. das Nexus One sind ziemlich genial, weil man damit nicht nur ein Handy, sondern auch gleich noch eine kleine Spielkonsole, einen mehr oder weniger brauchbaren Digicam-Ersatz, einen Mailclient, E-Book-Reader usw. usf. bekommt. Man muss also nicht mehr hektisch die peinlichen Schäferhund- und Gummisklaven-Hefte vom Klo verräumen, nur weil plötzlich unerwarteter Besuch kommt, sondern kann das Material ganz diskret in der Hosentasche mit sich rumtragen und hat es auch unterwegs immer im Zugriff.

Genial ist auch die große Auswahl von kostenlosen Apps im Android Market, beim iPhone gibt’s das dem Vernehmen nach nicht so oft, aber das benutzen ja eh nur Leute mit zu viel Geld und zu wenig Ahnung von Technik. Egal, jedenfalls sind diese Apps meist werbefinanziert und was läge da näher, als da einfach mal draufzuklicken, um den Autoren ein paar Groschen zukommen zu lassen. Das ist an und für sich auch anständig und sehr löblich, aufpassen sollte man aber was man nach dem Klick auf die Anzeige tut, denn

a.) können in Anzeigen verlinkte Webseiten unter Umständen die eigene Handynummer auslesen (ja, wirklich. Fragt mich nicht, wie die das machen, aber es geht definitiv und zwar unabhängig davon, ob man über WLAN surft oder über das Mobilnetz. more details to follow, ich recherchiere noch an dem Thema).

b.) gibt es Anbieter, die sich a.) zunutze machen um zweifelhafte “Dienstleistungen” für teures Geld an den Mann zu bringen – meist Abos, die bis zu 5 Euro in der Woche(!) kosten können und natürlich endlos lang laufen. Das dumme dabei: Da der Anbieter ja über die Handynummer verfügt, kann er die Kohle direkt über die Handyrechnung oder vom Prepaid-Konto einziehen lassen und die übliche Strategie bei Abzockfallen a la RotlichtVZ, nämlich einfach nicht zu reagieren, läuft ins Leere.

Ein Anbieter dieser “Mehrwert”dienste ist w2mobile, die seit einiger Zeit auch am deutschen Markt aktiv sind und über Admob mit “Sexy Clips”, Klingeltönen und Ähnlichem werben. Klickt man auf so eine Anzeige, kommt man auf eine Landingpage, die komplett mit einem Bild ausgefüllt ist. Klickt man dieses Bild an, so hat man -jedenfalls nach Ansicht von w2mobile- einen Abovertrag geschlossen; Informationen über diesen Umstand bekommt man aber nur, wenn man stattdessen herunterscrollt, wobei dabei natürlich vor allem bei Touchscreens die Gefahr besteht, aus Versehen auf das Bild zu klicken. Ich gehe stark davon aus, dass Gerichte die Frage, ob hier wirklich eine Willenserklärung des Benutzers vorliegt, ggf. differenzierter beurteilen werden, und selbst w2mobile gibt in einer Stellungnahme zu, dass

[...]leider noch Nachbesserungsbedarf bezüglich der genauen Ausgestaltung der WAP-Seiten [...]

bestände. So kann man es natürlich auch sehen, Fakt ist aber dass dieses Abo sehr ärgerlich und recht schnell sehr teuer werden kann, und man sich längst nicht so einfach dagegen wehren kann wie gegen die herkömmlichen, rein webbasierten Abzockfallen.

Als Gegenmittel kann man jedem nur empfehlen, über den Mobilfunkprovider eine sogenannte Drittanbietersperre setzen zu lassen. Die verhindert, dass über die Handyrechnung bzw. das Prepaid-Konto Rechnungen Dritter eingezogen werden. Die müssten sich dann direkt an den Kunden wenden, was bei so einer zweifelhaften Geschäftsgrundlage vermutlich eher nicht passieren wird. Wer aus Versehen bereits ein Abo “abgeschlossen” hat, kann es bei w2mobile immerhin kostenlos unter info.de@w2mobile.com oder 0800-8364782 kündigen, was auch empfehlenswert ist, da man sich dadurch zumindest weitere Abbuchungen erspart.

Unabhängig von der Gefahr für den Geldbeutel ist es aber auch sehr ärgerlich, wenn Webseitenbetreiber beim Surfen einfach so an die private Handynummer kommen können. Wie das überhaupt möglich ist und was man dagegen tun kann, darüber gibt’s hier demnächst mehr zu lesen, stay tuned.

Kann es sein…

…dass sich genau die engstirnigen, verklemmten Deppen, die normalerweise für Rauch-, Alkohol- und Killerspielverbote, Tempolimits und frühe Sperrstunden im Biergarten sind, jetzt gerade auf Vuvuzelas eingeschossen haben? Ich mein, welcher vernünftige Mensch würde sich denn darüber beschweren, dass es bei einem Fußballspiel zu laut ist? Natürlich keiner. Lärm gleich Stimmung.

Aber wenn man ein kleingeistiges Arschloch ist, das nicht weiß, wie man Spaß buchstabiert, seit MonatenJahren keinen guten Sex mehr hatte, einen Kleinwagen fährt, noch 25 Jahre an einem stinkigen Reihenhaus abbezahlen muss, aus lauter Angst vor Klimaerwärmung, Passivrauch und Papilloviren auf alles verzichtet, was sich auch nur entfernt nach Lebensfreude anfühlen könnte und diese auch keinem anderen gönnt – dann, ja, dann ist man logischerweise auch dafür, eine reichlich harmlose Fantrompete zu verbieten. Weil ja in diesem Land sowieso noch viel zu viel erlaubt ist und so. Und weil es immer gut ist, einen “Grund” zu haben, um andere zu kontrollieren, zu gängeln und zu beschnüffeln:

18 Punkte umfasst die Hausordnung speziell für die Fernseh-Darbietungen. Ein besonderes Anliegen des Ordnungsamtes ist der Jugendschutz. Aber auch Erwachsene, die alkoholisiert am Eingang erscheinen, sollen von den Sicherheitsleuten abgewiesen werden. Nach der Taschenkontrolle werden die Gäste durch Ordnungskräfte und Kameras überwacht.

Wisst ihr was, ihr Pisser? Ich gönne euch exakt das miese, langweilige, ungefährliche, abgesicherte, nüchterne, keimfreie und rundherum beschissene Leben, das ihr führt. Viel Spaß noch dabei. Falls ihr überhaupt wisst, was dieses Wort bedeutet.

wtf?!

trex_wtf

(via Hahn)

Godzilla Bukakke

godzilla_bukakke



(via Gorka Limotxo)

Priest OFF clergy repellent

Liberaler Frust

Schöner Text auf liberalhome, trifft mE den Nagel auf den Kopf:

Wenn mir eins klargeworden ist in Sachen Politik, dann ist es die Beobachtung, daß eine einmal aufgebaute Bürokratie nie wieder abgeschafft wird. Nie! Auch die zweifelhafteste, wirkungsloseste oder gar kontraproduktivste Maßnahme bleibt bestehen. Aus dem Waldsterben ist nichts geworden, aber das damals zur Kontrolle gegründete Amt gibt es noch samt jährlichen Berichten, die schon lange niemanden mehr interessieren. Auch die Umweltzonen, das Dosenpfand und die ganze EU-Bürokratie ist nicht mehr abschaffbar.

Es gäbe genug Spielraum für Ausgabenkürzungen, aber es wird seitens der Politik konsequent so getan, als ginge es nur darum, die Einnahmen per Steuererhöhung zu regulieren[...]

(weiterlesen auf liberalhome.de)

ikh kreek een nikht hawkh, toot meer lait!

sprachfuehrer

(via towo)

Android-based Rubik’s Cube Solver

Da soll noch mal einer sagen, man könnte mit so einer Kamera im Handy nix Sinnvolles machen, außer verpixelte Jugendpornografie zu produzieren:


Schade nur, dass es scheinbar nirgendwo den Quellcode für die App gibt, der hätte mich jetzt durchaus interessiert, vor allem wegen der Bildverarbeitung (Methoden zum Lösen des Cubes von Hand findet man z.B. hier).

(via towo)

Ergebnisse der NRW-Wahl bereits jetzt geleakt!

Auch wenn’s nicht wirklich überraschend ist: Gewonnen haben…
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Nett gemacht: Bodypainting mit Licht

Angeblich wirklich so projiziert und abgefilmt, also nix geshoppt oder so:



(via Kraftfuttermischwerk)

Gegen Burka-, Killerspiel- und Waffenverbote!

burka2


Wenn der Desperado erst mal seinen Pegel hat, schreibt er mitunter ganz vernünftige Sachen:

[...] wir sind hier nicht im iran. wir sind hier in mitteleuropa. und freiheit ist ein äusserst wertvolles gut. wir sollten unsere freiheiten nicht so billig an diese wichser verkaufen.

Ich sehe das exakt genau so – sich als wandelnde Vogelscheuche zu verkleiden, mag aus meiner persönlichen Sicht zwar ziemlich bescheuert sein, aber das ist noch lange kein Grund, es zu verbieten. Wer auf die Straße geht, muss damit leben, häßliche Vetteln, widerliche Piercings, ungepflegte und geschmacklos gekleidete Leute oder eben auch Vollverschleierte zu sehen. Wem das nicht paßt, der soll halt im Keller bleiben oder eine Sonnenbrille aufsetzen. Wer für Kleiderverbote ist, outet sich dagegen als jemand, der im Prinzip wie ein Taliban denkt, nur halt mit umgekehrten Vorzeichen.

Der wesentliche Unterschied zwischen dem freien Westen und den Taliban ist nämlich nicht, dass die Burkas schön finden und wir Miniröcke. So etwas glauben höchstens vernagelte Hohlköpfe (“Islamkritiker”), die dabei völlig verkennen, dass viele orientalische Frauen eine Kultur der Erotik haben, die sich vor der asiatischen und erst recht der westlichen durchaus nicht verstecken muss, auch wenn dies im Nahen Osten aus nachvollziehbaren Gründen nicht öffentlich ausgelebt wird. Und angesichts der Tatsache, dass sich in der islamkritischen Szene auffallend viele emanzipierte Mittfünfzigerinnen im Schlabberpulli engagieren, könnte man(n) sich durchaus auch mal überlegen, ob die plötzliche Sorge um die eigene Kultur wirklich ausschließlich uneigennützige Motive hat.


Ob er in dieser Gesellschaft wirklich glücklicher wird als mit einer orientalischen Gespielin, für die Schönheit, Körperpflege und Sinnlichkeit dann doch einen deutlich höheren Stellenwert hat als bei der frustrierten Femanze westlicher Prägung, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Für mich zeichnet einen frei denkenden Menschen aus, sich nicht von irgendwelchen überkommenen Traditionen einzwängen zu lassen, sondern sich vielmehr von überall her das Schöne und Reizvolle herauszusuchen und den unbrauchbaren Rest links bzw. rechts liegen zu lassen. Natürlich will kein vernünftiger Mensch hier Steinigungen, Ehrenmorde und ähnlichen kranken Scheiß haben, aber das verhindert man nicht mit einem Burkaverbot, sondern vielmehr, indem man alle Schmarotzer und Störenfriede unabhängig von ihrer Herkunft konsequent rauswirft, anstatt sie mit Sozialhilfe und Hartz IV anzufüttern.


Wenn einer aber nur komische Sitten mitbringt, die niemandem schaden, gibt es keinen Grund, ihn nicht einfach in Ruhe zu lassen. Denn ansonsten sind irgendwann nur noch die Sitten erlaubt, die dem Staat gefallen, und da zählen Games, Waffen, Tabak, Alkohol usw. bestimmt nicht dazu.