Eva, die geldgierige Schnorrliese
Braucht dringend Kohle: Internetabzockerin Dr. Eva Claudia S.Manche haben’s wirklich nötig: Da zitiert ein Blog einen Artikel aus der ZEIT, dessen offenbar finanziell etwas zu kurz gekommene Autorin namens Dr. Eva Claudia S. entdeckt das nach einer “digitalen Schleppnetzfahndung”, und anstatt sich über die kostenlose Werbung zu freuen, rennt sie flugs zum Anwalt. Der fordert erst mal 2200 Euro von dem bösen Verlinker; als sich dann herausstellt, dass darauf dann wohl doch eher kein rechtlicher Anspruch besteht, tut Madame gnädig und verlangt stattdessen erst eine kostenlose Reparatur ihres MacBooks, erhöht die Forderung aber später auf 10,- Euro für jede E-Mail, die sie bekommt. Von einem derart ausgeprägten Drang zu Abkassieren und Vorteilsnahme können wohl selbst die Schmidtlein-Brüder noch etwas lernen.
Johnny Häusler hat die Details, hier geht’s weiter in die zweite Runde, falls es wirklich jemanden interessiert. Wer möchte, kann sie ja auch mal per email fragen, wie es ihrem MacBook geht und was in aller Welt ihre private Mail mit einem völlig legalen (Klein-)zitat zu tun haben soll. Frau Dr. Eva Claudia Schweitzer bekommt nämlich gerne Mail, insbesondere von denen, die über sie berichten (oder sie gar verlinken) möchten – die sollen ihr nicht nur mailen, sondern müssen sogar, jedenfalls nach ständiger Rechtsprechung der promovierten Nichtjuristin Dr. Eva Claudia Schweitzer. Echte Anwälte sehen das übrigens ein wenig anders, aber das scheint die selbsternannte “Edelfeder” nicht zu stören. Was von ihren schreiberischen Qualitäten zu halten ist, kann der geneigte Leser übrigens hier oder auch hier selbst nachvollziehen. Ich finde, das spricht für sich.
Interessant am Rande: Die jederzeit liebenswürdige und bescheidene Dame ist -genau wie ihre Parteifreundin Julia Seeliger- Bloggerin bei der “taz”, und während letztere das Hetzen gegen die Piratenpartei als Hauptaufgabe betrachtet, streift Frau Dr. das Thema nur am Rande (”Möchtegernpiraten, die ihre Nächte im Schlafanzug vor dem Computer verbringen”). Wie auch immer, die taz hat offenbar ein ausgesprochen glückliches Händchen bei der Auswahl ihrer Blogger, die nun wahrlich perfekt geeignet sind, das Ansehen und die Seriosität der Publikation entscheidend zu mehren. Man darf gespannt sein, ob das auf Dauer so bleiben wird; wer zufälligerweise Leser der taz (glaub ich hier ja eher weniger) oder der ZEIT ist, kann sich da sicher auch mal in Absprache mit deren Kundenbetreuung fragen, ob er sein Geld in der Unterstützung derartiger Eskapaden wirklich sinnvoll investiert sieht.
Manchmal, so hört man, soll so was nämlich wirklich funktionieren: Frau Dr. Eva Claudia Schweitzer kam die Idee zur juristischen Zweitverwertung ihrer Ergüsse nach eigener Aussage erst, nachdem sie bei ihrem vorherigen Auftraggeber hochkant rausgeworfen wurde – wegen überhöhter Nachforderungen.
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Da scheint sich die Taz ja eine Armada von höchst-kompetenten Pseudo Bloggerinnen angelacht zu haben. Naja als sterbender Print Dino hat man es hald nicht leicht in mit der Online-Welt mit zu halten. Da sollte man sich doch lieber wieder auf Print konzentrieren, da fliegt der ganze Pfusch zumindest nicht so schnell auf.
// Benzinpreisfuchs // 2009-11-01 14:40 //
Nette Geschichte zum Thema:
http://www.spritpreisblog.de/30-prozent-weniger-benzin-verbrauch-erfindung/ -
Eine linke Stinkmöse widerlicher als die andere!
// Musskotzen // 2009-11-06 13:54 //



