Wo der Minister noch selbst Hand anlegt

Generell sind die Sachsen ja ein tolerantes Volk. Man kann sich da ungeheuer viel rausnehmen, jedenfalls wenn man die richtigen Freunde hat: Kinderbordelle betreiben, peinliche Akten verschwinden lassen oder sogar vor den Augen der Polizei randalieren – alles kein Problem, so was wird im allseitigen Einvernehmen diskret geregelt, ohne grossen Stress für irgendwen.

Doch eines darf man sich dort nie, nie trauen – nämlich einen Minister in seiner Dienstkarosse zu überholen. Wer das tut, wird sofort rausgewunken, und zwar gleich vom Minister persönlich. Dass der auf dem Foto auch noch aussieht wie ein Schlägertyp, ist allerdings reiner Zufall – der Herr Jurk wedelt höchstens mal freundlich mit der Kelle.

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