Vor Betrügern wird gewarnt!
Noch teurer als das Original: “Führerscheinprüfung” für 96 EuroAufgepasst: Betrüger sind unterwegs (na ja, das ist jetzt keine sensationell neue Erkenntnis, aber dieser hier ist besonders frech). Flattert mir doch heute morgen eine Mail folgenden Inhalts ins Postfach, Absender eine “Regionale Führerscheinstelle
Guten Tag,
Sie als Inhaber der E-Mail-Adresse xxx@xxx.xx werden hiermit zur Fahrprüfung vorgeladen. Nutzen Sie folgenden Link zur Teilnahme:
http://www.Fahrschul-Pruefer.com/
Sie werden gebeten, die Prüfung sofort durchzuführen und abzuschließen. Bitte benutzen Sie folgenden Link:
http://www.Fahrschul-Pruefer.com/
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Führerscheinstelle
Wie, was, Führerscheinprüfung? Ich fahr doch schon seit bald 20 Jahren ohne… Nee, schon klar, das eindeutig Spam. Aber keiner von der angenehmen Art, die auf ein seriöses Erotikangebot mit angemessenem Preis-Leistungs-Verhältnis aufmerksam macht – sondern vielmehr ein Betrugsversuch der besonders unverschämten Sorte. Klickt man nämlich auf “Test starten”, wird -gut versteckt- auf den Haken an der Sache aufmerksam gemacht:
So, so. Natürlich ist das Nepp hoch drei und selbstverständlich braucht niemand die 96 Euro zu bezahlen, selbst wenn er an dem Test teilgenommen hat, denn hier kommt offensichtlich kein Vertrag zustande, mal ganz abgesehen davon dass “fahrschulquiz.com” wohl jegliche Legitimation zur Abnahme einer “Führerscheinprüfung” fehlen dürfte, selbst die einer der kommissarischen Reichsregierungen.
Wer also eine Rechnung oder Zahlungsaufforderung von der “Pactus AG” aus Luzern(CH) erhält, kann diese getrost ignorieren, auch wenn (das wird ganz gerne gemacht) eine Mahnung von einer Anwaltskanzlei (evtl. ein “Olaf Tank” aus Osnabrück, der ist mit solchen Sachen schon öfter aufgefallen) hinterherkommt – wir wissen ja, viele Anwälte stehen Politikern in puncto Unehrlichkeit kaum nach. Nur einem gerichtlichen Mahnbescheid muss man unbedingt widersprechen, wenn man einen solchen bekommt. Danach müsste der Gläubiger Klage vor Gericht einreichen, was er aber angesichts der Aussichtslosigkeit der Sache allerdings kaum tun wird.
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In Deutschland laufen ähnliche Abzocken durch Anwaltkanzlei Hoeller und die Firma Vita Aktiev. Der Betrug war schon mal auf Fernsehen, trotzdem darf Inkassobüro Hoeller http://www.inkassodezernat.de/faq/ weiter für neue Komplizen werben. Er beruft sich dabei auf die Anwaltskammer Koeln.
// bitter_twisted // 2007-12-23 19:28 // -
Hier ist ein kleiner Bericht dazu:
// jamesb // 2008-01-26 03:11 //
Vorsicht, Internetbetrug und Kostenfalle



