Kammerboykott jetzt!

Ein hochinteressanter Link für alle selbständigen Unternehmer in der Leserschaft: Die AG Kammerboykott hat es sich zur Aufgabe gesetzt, organisierten Widerstand gegen die unsäglichen IHK-Zwangsgebühren auf die Beine zu stellen. Aktuell gibt es eine Liste mit 31 mutigen Unternehmern, die sich geschworen haben, keinesfalls Zahlungen an die IHK zu leisten und dafür notfalls sogar in den Knast zu gehen.

Auch wenn es zu der -medienwirksamen- Verknastung hochanständiger Leistungsträger vermutlich nicht kommen wird (ganz einfach weil das Verwaltungsvollzugsverfahren nicht so funktioniert), handelt es sich doch auf jeden Fall um ein sehr lobens- und empfehlenswertes Beispiel zivilen Widerstands, an dem sich zu beteiligen jeder Betroffene nachdrücklich aufgefordert wird; selbst wenn man nicht bereit dazu ist, ernsthaften Repressionen standzuhalten (das wäre zwar wünschenswert, ist aber nicht jedermanns Sache und hängt auch von der individuellen Situation ab), sollte man doch zumindest nicht in vorauseilendem Gehorsam, also ohne Mahnung/Vollstreckungsankündigung zahlen. Jede Verzögerung, jedes Querstellen, sei es auch noch so zaghaft und vorsichtig, ist ein Körnchen Sand im Getriebe und kann helfen, die Staats- und Repressionsmaschinerie in den Stillstand zu zwingen. Als Faustregel mag gelten: Jeder Euro, den man in Vollstreckungsgebühren “investiert”, schädigt die Gegenseite um ein Vielfaches.

In diesem Sinne: Es lebe die Revolution!

Ein Kommentar »
  1. Ich freue mich über diese neue Entschlossenheit ;)

    // Lebensversicherungsfonds // 2010-05-09 19:54 //

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