Dezember 2006

Babe des Tages

An einem Tag wie diesem sollten wir auch der armen, vernachlässigten Elemente am sozialen Rand der Gesellschaft gedenken, wie z.B. diesem armen Mädchen, das, -anstatt im Kreis der gesamten Verwandschaftsblase öde Lieder anzuhören, Freude über billige, nutzlose Geschenke zu heucheln und seit Jahrzehnten liebevoll gepflegte Familienfehden für einen Tag aussetzen zu müssen- mutterseelenallein und ganz ohne Kleider am heissen Strand sitzen muss. Sollte jemand ein solches Mädchen kennen, bitte ich ganz ausdrücklich darum, das arme Kind als Zeichen von Barmherzigkeit und Grossmut wenigstens für heute abend mit ins kuschelige Bett zu nehmen.

Wer dagegen gar keine oder nur hässliche Mädels kennt, darf sich ersatzweise auch einfach so einen oder zwei hinter die Binde kippen, für den ganz besonders festlichen Kick eine Tannennadel mit in die Tüte drehen und sich die ganze Nacht lang darüber freuen, dass der Pöbel wenigstens an diesem, heiligen Tag nicht die Datenautobahn verstopft. Frohe Weihnachten.

man podcast

Podcasten wollen, aber keine rechte Idee worüber? Nicht nur Axel kannte dieses Problem, doch fand er die wohl kreativste Lösung: Einfach Manpages vorlesen. Professionell abgemischt mit Hintergrundmusik und so.

Fehlt eigentlich nur noch die Vertonung von Lorem Ipsum und dem Bundesanzeiger.

Babe des Tages

Irgendwie erinnert mich die Kleine an jemanden, den ich kenne. Aber das glaubt mir jetzt sowieso wieder keiner.

do wii have a problem?

Nintendo’s wii-Konsole glänzt nicht nur durch eine pfiffige Viral-Marketing-Kampagne (wir berichteten), sondern kommt auch -zumindest in der japanischen Version- mit einer ausführlichen Dokumentation, die den zukünftigen Benutzer mittels liebevoll gezeichneter Bildchen darüber aufklärt, was man besser nicht mit dem neuen Spielgerät machen sollte.

Trotzdem gibt es immer wieder den einen oder anderen, der auf noch merkwürdigere Ideen kommt, als der oder die Erfinder der Anleitung. Und was dabei so herauskommt, ist unter http://wiihaveaproblem.com aufgelistet – mit Bildern. Wir warten gespannt auf den ersten Darwin Award unter Beteiligung eines wii-Controllers…

Abt. Lebenshilfe: Britney Spears Pussy Vid

Update: Während die Bilder überall herumfahren, ist das Video irgendwie grade nirgends auffindbar. Wir arbeiten dran.

Ein Leser, im Umgang mit Suchmaschinen scheinbar eher unerfahren, wandte sich unlängst vertrauensvoll an mich und bat um eine Quelle für das Britney-”Skandalvideo“, bzw. um einen Link auf die Bilder, die man laut Bild “nur mit Blende drucken kann”.

Ehrensache, hier ein wenig Hilfe zu leisten: Britney ohne Slip und Blende, selbstverständlich vollständig und unzensiert, findet ihr unter anderem hier. Wer die Fotos lieber auf russisch diskutieren möchte, kann das beim fishki.net tun; und das komplette Video schliesslich gibt’s bei PornoTube (guest stars: Paris Hilton und Lindsey Lohan).

Ich persönlich finde zwar dieses verglühende Sternchen samt ungeschminkter Kaiserschnittnarbe eher weniger appetitlich, von “sexy” mal gar nicht zu sprechen, aber aus diversen Gründen kann es auch nicht angehen, dass ein Video, nach dem scheinbar die halbe Welt auf alle möglichen Arten und Weisen sucht , nicht auf drchaos.blog verlinkt ist, oder? Zur Beruhigung: Hübsche Mädchen gibt es wie immer in der Rubrik “Babe des Tages”; dort herrscht weiterhin ein strenges Britney-Verbot.

Neues von der Relevanzfront

Stefan Niggemeier kann’s offenbar nicht lassen, auf dem arg gebeutelten Dr. Frank Huber, seines Zeichens Shootingstar und letzte Hoffnung der deutschen Blogszene, fies herumzuhacken. Der wollte sich -unbestätigten Gerüchten zufolge- eigentlich ja im nächsten Semester mit seinen durch Vorträge erwirtschafteten Gagen für ein Gynäkologiestudium einschreiben, um endlich auch hochoffiziell genau das zu sein, wonach sein Name schon seit immer klingt, aber mit so einem Neider auf den Fersen wird er wohl kaum die dafür nötige Ruhe finden.

Deswegen will der blitzg’scheite Doktor sich jetzt wehren, und droht mit einem “Vorschlag zur Güte”, dessen sofortige Nichtbefolgung den Abwurf eines Rudels Anwälte über Niggemeiers Anwesen zur Folge haben soll. Von wegen weil der Niggemeier ja irgendwie ein Wettbewerber vom Dr. Frank Huber ist, und so.

Derartige Unappetitlichkeiten gehen nun aber langsam selbst mir als Huber-Fan der ersten Stunde zu weit, vor allem ist es unnötig, denn was sollte das lächerliche Gezeter von Niggemeier der Web-Ikone schlechthin eigentlich anhaben wollen, was sind schon lächerliche 50-100k Pöbelklicks am Tag, wenn man selbst im Schnitt jeden Tag deutlich über 100 Besucher ausschliesslich aus der absoluten Blogger-Elite zu Gast hat?

Deshalb mein Vorschlag zur Güte: Schreiben Sie ihre Gegendarstellung, werter Herr Dr., und schicken sie sie einfach an mich. Ich platziere die dann strategisch geschickt in dem einen oder anderen Fusker, da wird sie dann mit Sicherheit von jedem zur Kenntnis genommen (auch wenn die meisten Leser das nie zugeben würden), denn bei derartigen Galerien gucken die Leute erfahrungsgemäss immer ganz genau hin. Und als Gegenleistung würde ich nichts weiter verlangen als einen klitzekleinen Link in Ihrer Blogroll, in der Hoffnung dass auch ein kleines Bisschen Ihres unendlichen Ruhms auf mein bescheidenes Blog herunterkleckert.

Babe des Tages

Die gute Natalie ist nicht nur ein recht heisser Feger (“so hot she’s making sparks online”), sondern hat -und das ist viel wert heutzutage- auch noch genügend Platz in der Kabine, so dass Mann gleich an Ort und Stelle zur Tat schreiten kann. Also nicht so wie in vielen modernen Neubauten mit ihren höchstens für Japaner geeigneten Duschkartons, bei denen schon ein einziger unzüchtiger Gedanke ausreicht, um sich hoffnungslos festzuklemmen.

Doch selbst für diese eigentlich hoffnungslosen Fälle hat euer guter Onkel drchaos eine Lösung: Sollte die Liebste nämlich zufällig gerade körperpflegenderweise unabkömmlich sein und die räumlichen Verhältnisse keinen Zustieg gestatten, klickt einfach hier für fortgeschrittene Techniken, um solche Situationen zumindest vorübergehend zu entspannen. Selbstverständlich animiert und in Farbe.

Vorsicht: Feind hört mit

Foto von pixelquelle.de

Dieser aktuelle Bericht bestätigt seit langer Zeit kursierende Gerüchte: Offensichtlich können und werden Mobiltelefone mit Hilfe von spezieller Software von aussen in Wanzen umgewandelt, mit denen sich nicht nur Telefonate, sondern alle Gespräche in Hörweite des jeweiligen Gerätes verfolgen lassen, und das -je nach Modell- sogar wenn das Telefon ausgeschaltet ist (Artikel auf zdnet mit mehr Details, englisch).

Handys mit Hilfe von Zusatzprogrammen zu Abhöreinrichtungen zu machen, ist zwar an sich keine neue Idee, jedoch war dazu ein physikalischer Zugriff auf das Gerät erforderlich, bzw. dem Opfer musste ein vorher präpariertes Telefon untergeschoben werden. Genau dies soll aber bei dem vom FBI als “Roving Bug” bezeichneten Verfahren eben nicht erforderlich sein.

Unklar ist bislang, ob hierfür Sicherheitslücken in der Software der Telefone ausgenutzt wurden (z.B. in der Bluetooth-Implementierung oder durch Versand speziell präparierter SMS), oder ob in Zusammenarbeit mit Herstellern und Netzbetreibern von vorneherein für solche Zwecke vorgesehene Hintertüren bestehen (denkbar wäre eine Funktion, die vom Netzbetreiber versandte, fingierte “Updates” der Software vornimmt, ohne den Benutzer darüber zu informieren). Unabhängig von der Zugriffsart kann aber keinesfalls ausgeschlossen werden, dass die Nutzung dieses Verfahrens auch interessierten Dritten -entweder durch Bestechung oder mit Hilfe selbst durchgeführter Schwachstellenanalysen- möglich ist, und das vermutlich nicht nur, um mit Hilfe der häufig vorhandenen Kamera den Eigentümer in intimen Situationen zu fotografieren. Polizisten würden so etwas selbstverständlich niemals machen

Für’s erste hilft jedenfalls nur: Akku raus, oder Telefon in einer schall- und blickdichten Verpackung deponieren, wobei beide Möglichkeiten allerdings mit einem Verzicht auf die jederzeitige Erreichbarkeit einhergehen. Auf Dauer wünscht man sich ein quelloffenes Telefon mit der Möglichkeit, die eingesetzte Software jederzeit auf Korrektheit überprüfen zu können.

Babe des Tages

Zugegeben: Ich mag den Winter nicht, konnte ihn schon als Kind nicht ausstehen. Kein Freibad, kein Spielplatz, nur dumm zu Hause rumsitzen und brav sein müssen, weil sonst gibt’s ja weniger oder sogar gar keine Geschenke.

Auch später wurde das kaum besser, denn die Hauptbeschäftigungen eines 13-jährigen (Rauchen, Bier trinken, Papierkörbe nach weggeworfenen Pornoheften durchsuchen) sind ebenfalls nicht kompatibel mit schlechter Witterung – wer schon einmal frierend in irgendeiner Spielplatzhütte sass, dabei angestrengt an einer feuchten Kippe zog, während er die kläglichen Reste eines völlig durchweichten Happy Weekend-Heftes zu entziffern versuchte, wird sofort verstehen, was ich meine.

Als Erwachsener schliesslich hätte man Geld und die Freiheit, jederzeit in einen Flieger zu steigen und der nasskalten Finsternis zu entfliehen – wenn einen der Chef oder die Kunden nur liessen. Also sitzt man immer noch da, schaut aus dem Fenster in den grauen Himmel und hofft, dass es bald wieder Sommer wird.

Das einzig Gute am Winter ist die Sauna (siehe auch die heutige Illustration). Einfach reinsetzen, entspannen und endlich mal ganz sicher nicht frieren müssen. Mit zunehmendem Alter gelingt es sogar immer besser, in der gemischten Sauna den heissen Chicks nachzuspannen, ohne dass für die anderen Besucher allzu offensichtlich erkennbar wird, woran man gerade denkt. Ich bin mir nur noch nicht ganz so sicher, ob ich mich jetzt wirklich darüber freuen soll.

Die Straßen von Paris

Hier zwei Goodies für alle Fans von GhostRider und Konsorten, der erste ein Klassiker aus den 70er Jahren:

Wer sich an der einen oder anderen Stelle fragt “wo war denn das jetzt genau?”, dem wird hier geholfen (Google Maps Mashup).

Und wenn wir gerade dabei sind, erinnert sich noch wer an den “schwarzen Prinz”?

thx to Robert und Strappato für die Links!