Juni 2006

Babe des Tages

Der norwegische Altmeister Petter Hegre beweist mit dieser Serie mal wieder, dass er den Ruf, einer der besten Erotikfotografen der Welt zu sein, völlig zu Recht besitzt.

nett gesagt

Wegen solchen Formulierungen schau ich immer mal wieder gerne beim ix rein (sogar obwohl der Kerl ein Opelfahrer ist. Aber immerhin lässt er sich dafür ja bezahlen):

ich habe gehört, dass die deutschen mehr über das blogdings selbt reflektieren als die amerikaner. das hat wahrscheinlich den gleichen grund, wie die weite verbreitung des flachspülers in deutschland. das analysieren der eigenen ausscheidungen liegt den deutschen einfach mehr als anderen.

Babe des Tages

Es gibt Dinge auf der Welt, die werden auch in der 32.768-ten Inkarnation nicht langweilig oder uninteressant. Sonne, Strand und heisse Babes gehören auf jeden Fall dazu.

drchaos.interaktiv – Folge 3

Frage: Warum wächst trotz aller Bemühungen Gras so ungern auf der Wiese, jedoch ohne Zutun im Blumenbeet daneben?

Gras (und ich rede jetzt nicht von der Familie der Cannabaceae, denn die wachsen überall, sogar in Maisfeldern) ist ausschliesslich männlich. Die meisten Gräser sind deswegen ziemlich schwul, und so findet man auf einer ganz normalen Wiese deutlich mehr harte Stengel als beim Gratistag im Buxtehuder Pornokino.

Das Problem dabei ist nun, dass es (zumindest wenn man schwul ist) zwar sehr befriedigend sein kann, den eigenen Stengel an anderen zu reiben oder im Wind zu wiegen, davon entsteht aber in den seltensten Fällen Nachwuchs, weil das trotz EU-Antidiskriminierungsrichtlinie rein medizinisch einstweilen den gemischtgeschlechtlich Verkehrenden vorbehalten ist.

Heterosexuellen Gräsern erscheint die Wiese mit all den schwulen Pflanzen ungefähr so attraktiv wie gleichartig veranlagten Männern das freie untere Bett in Bubbas Zelle. Die sind viel lieber im Blumenbeet, wo sie -eine gewisse Länge vorausgesetzt- aus (weiblichen!) Blütenkelchen süssen Nektar lecken können. Und da findet man sie dann halt auch.

Babe(s) des Tages

Mein Tipp: 3:2 für Deutschland.

Und Miroslav Klose, der befürchtet, dass die Gegner “mit dem Messer zwischen den Zähnen auf uns losgehen” werden, kann sich wieder beruhigen: Wir spielen heute gar nicht gegen die Türkei (deswegen ist auf dem rechten Bild auch kein Kopftuch), sondern lediglich gegen Polen. Der Brustpanzer kann also ruhig im Spind bleiben – nur Wertsachen besser nicht.

drchaos.interaktiv – Folge 2

Ich weiss, ich bin euch Lesern schon seit einiger Zeit zwei Antworten schuldig; dass das so lange gedauert hat, liegt aber nicht etwa daran, dass ich irgendwie faul und schludrig wäre (schon den Gedanke an so etwas betrachte ich als Ketzerei!), sondern lediglich an der Tatsache, dass die eine Frage schwer zu recherchieren war (deswegen kommt die Antwort darauf auch erst morgen…).

Fangen wir mit der leichten an:

Frage: Wo sind die Terroristen, die Selbstmordattentäter, wenn man sie braucht?

Der Schlüssel zur richtigen Antwort ist hier die Fehleinschätzung des Fragestellers über die Ziele moderner Terroristen. Da hat sich nämlich einiges getan seit den wilden 70er Jahren und der RAF, die sich immerhin zum Ziel gesetzt hatte, durch ihre Anschläge die Menschen aus der Knechtschaft des kapitalistischen Systems zu befreien und zum Kommunismus und damit zur Freiheit zu führen. Die Idee, Kommunismus könne Freiheit bewirken, ist zwar reichlich dämlich, wenn man mal davon absieht, dass der Kommunismus einen zumindest von quasi allen Entscheidungsfindungsproblemen befreit (man muss weder nachdenken, was man kaufen soll, weil es nichts gibt, noch was man sagen soll, weil nur eine Meinung erlaubt ist), nichtsdestotrotz gibt es immer ein paar Trottel, die das nicht begreifen können oder wollen.

Moderne Terroristen betrachten die Idee der Befreiung der Bevölkerung jedenfalls als hoffnungslos altmodischen, romantisierten Quatsch, und geben offen zu, die Menschen versklaven und ausplündern zu wollen, nämlich durch die Errichtung des sog. neuen Kalifats, eine Art islamischer Weltstaat. “Weltstaat”, “versklaven”, “ausplündern”, da klingelt doch was?! Richtig, das unterscheidet sich nicht im Geringsten von den Zielen herkömmlicher Politiker, wenn man die Lügen, die Schönfärberei und die faulen Ausreden wegfiltert.

Es gibt daher nur einen einzigen Grund, wieso “man” Terroristen brauchen könnte: Nämlich dann, wenn “man” Politiker ist und ein kurzfristig verfügbares, allgemein akzeptiertes Feindbild braucht, um von den eigenen Missetaten und Versäumnissen abzulenken. Und dann sind die Terroristen zur Stelle, wenn man sie braucht.

Babe des Tages

Rothaarige sollen ja, so sagt der Volksmund, besonders gut im Bett sein (“Rostiges Dach, feuchter Keller”). Dies könnte übrigens tatsächlich einen realen Hintergrund haben, denn offenbar funktioniert bei ihnen die Weiterleitung von Schmerzen (und möglicherweise auch anderen Reizen) etwas anders als bei Andersfarbigen, weswegen Rothaarige zur Schmerzfreiheit 20% mehr Narkosemittel brauchen.

Gut im Bett hin oder her, die rote Liz ist auf jeden Fall verdammt gut im Blog.

Herzliches Beileid, Asia

Wie gestern berichtet, starb Don Lemmon, den hierzulande kaum jemand kennen dürfte, wohl aber seine Ehefrau, unsere Lieblingsdeutschjapanerin Asia Carrera, am Sonntag bei einem Autounfall in der Nähe von Las Vegas. Das ist mit Sicherheit ein schwerer Schicksalsschlag für die sympathische Brünette mit dem hohen Geek-Faktor (sie ist Mensa-Mitglied (IQ 155!), hat ihren Angaben zufolge jedes Byte ihrer Homepage selbst codiert und soll Gerüchten zufolge nicht wenige Herren der Schöpfung beim UT-Fragging alt aussehen lassen), zumal sie eine einjährige Tochter hat und obendrein im 8. Monat schwanger ist. In so einer Situation plötzlich zur Witwe zu werden, fällt garantiert auch dann nicht leichter, wenn man früher den laut Asia schönsten Job der Welt (“getting paid to do what other people do for fun on their own time”) gehabt hat.

Zu allem Überfluss plagen die Gute jetzt auch noch Geldsorgen, denn in der Adult-Branche verdient man selbst als Topmodell lange nicht so gut, wie gemeinhin angenommen wird, nämlich lediglich etwa 1500 – 2000 $ pro Drehtag. Das mag zwar nach viel Geld klingen, liegt aber in der Grössenordnung der Tagessätzen selbständiger IT-Berater – nur können die halt locker 200 Tage im Jahr fakturieren, was im Porno-Business allein schon aus rein mechanischen Gründen kaum möglich ist. Und IT’ler gehen eben auch nicht schon mit 30 in Rente (Erotikmodelle dagegen bitte ich dringend, das zu tun, sonst kommt am Ende noch so was dabei raus).

Wer also seine Platten alle randvoll mit Asia-pr0n aus dem Esel hat, kann sich daher durchaus aufgefordert fühlen, mal in Asias Shop vorbeizugucken und vielleicht etwas zu bestellen (das macht man hier). Immerhin gibt es handsignierte DVDs und Poster nicht an jeder Strassenecke zu kaufen und das ganze dient schliesslich auch einem guten Zweck.

Babe des Tages

Endlich ist Sommer!

Dazu passend gibt’s heute in Sahne eingelegtes Bunny mit Erdbeeren.

Guten Appetit!

Sex liegt in den Genen

Einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung zufolge (deutschsprachiger Artikel zum Thema) besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen der sexuellen Erregbarkeit eines Menschen und verschiedenen Ausprägungen des Dopamin-D4-Rezeptor-Gens (DRD4). Eine bestimmte Mutation des Genes, die bei ca. 30% der Teilnehmer vorkam, bewirkt demzufolge eine besonders hohe Erregbarkeit und starkes Verlangen, während Träger einer anderen Mutation, die mit 60% Häufigkeit auftritt, bei der Befragung angaben, eher wenig Interesse und Freude am Sex zu empfinden.

Seit längerem bekannt ist, dass Dopamine (und deren Rezeptoren) eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit dem Wirkmechanismus stimmungsverändernder Drogen, vor allem Ecstasy(MDMA) und Kokain, spielen (hier eine nette, bebilderte Einführung in die Thematik). Nicht zu Unrecht haben daher wohl auch beide Stoffe den Ruf, bei der Ausübung einschlägiger zwei- oder vielsamer Aktivitäten enorm bereichernd zu wirken.

Die neuen Ergebnisse lassen auf jeden Fall hoffen, dass die fortschreitende Entwicklung in den Neurowissenschaften mittelfristig zur Entdeckung neuer, reizvoller Substanzen führen wird, die wesentlich zielgenauer und nebenwirkungsfreier wirken als die herkömmlichen Drogen. Vielleicht erfindet ja eines Tages tatsächlich einmal jemand ein reales Soma

Babe des Tages

Also unter diesen Umständen bleibt man doch gerne mal etwas länger liegen, oder nicht?

Goodbye, fusker.com?

Notice: This page is horribly outdated. Check out drchaos.eu/fusker for current stuff.

Note to my english-speaking visitors: this article speculates about the reasons for the sudden closure of the website fusker.com. Click here for a “translation”. Below there are links to all fusker sites not closed (yet). Please send mail to drchaos(at)hotmail.de if you know of fusker sites not mentioned here.

Unschöne Überraschung für pr0n-Fans: Seit ein paar Tagen scheint fusker.com nicht mehr erreichbar zu sein, bzw. wird auf einer Sedo-Parkingseite zum Verkauf angeboten.

Wie es dazu kam, weiss ich nicht, vielleicht hat der ehemalige Besitzer ein Angebot bekommen, das man nicht ablehnen kann, oder er hat einfach keinen Bock mehr auf die Seite gehabt (was angesichts der Besucherzahlen allerdings eher unwahrscheinlich sein dürfte; bei dem Traffic sollte das eigentlich eine Goldgrube sein).

Da liegt natürlich auch der Gedanke nicht fern, dass es sich eventuell um eine Übertragung handelt, die nur “fast freiwillig” erfolgt ist – schliesslich ist so was sogar schon den ganz Grossen passiert. Reine Spekulation, klar, aber völlig undenkbar ist das nicht und auch insofern plausibel, als ein eventueller Domaindieb bei einem Verkauf recht stattliche Beträge einstreichen könnte, immerhin handelt es sich um eine ziemlich gut etablierte Domain mit ca. 25k Hits am Tag (Angabe des Verkäufers). Gegen diese These spricht allerdings der Verkauf über Sedo, die als seriöser Domainmakler durchaus einen Ruf zu verlieren hätten.

Wir können also gespannt sein, wie sich die Seite weiter entwickeln wird – spätestens am 15. Juni wird sie jedenfalls einen neuen Besitzer haben. Damit der bis dahin durch den Wegfall von fusker.com entstehende Samenstau nicht unerträglich wird, hier noch eine (vermutlich unvollständige) Liste derzeit aktiver Fusker-Sites (wer noch eine kennt, bitte kurze Mail an mich, ich füge die dann hinzu):

Babe des Tages

So früh am Morgen kann ich noch nix vernünftiges schreiben, sorry :-)

Überallrasieren

Wirklich klickenswert: Dieser freundliche Mitarbeiter der Firma Philips erklärt auf shaveeverywhere.com (Flash, daher keine Direktlinks), wie Mann sich am besten jeglicher Körperbehaarung entledigen kann. Und vor allem, warum  man das tun sollte: Nämlich wegen dem “optical extra inch” und der daraus resultierenden stark gesteigerten Anzahl von Anrufen begeisterter Damen auf der Handymailbox, die dank des Wundergeräts Joghurt von Stellen schlürfen können, die normalerweise eher keinen Anreiz zur Nahrungsaufnahme bieten.

Nett sind auch die detaillierten Informationen darüber, wo  man den angebotenen Intimrasierer “Bodygroom” überall anwenden kann; abgerundet wird das ganze durch einen Song im Stil von Rodney Carrington’s “Dear Penis“. Letzterer kommt allerdings ohne das penetrante Gepiepse aus, das wohl lustig wirken soll, durch den übertrieben häufigen Einsatz und die Lautstärke jedoch nach kürzester Zeit nervt.