Das Pack wird immer frecher

Was macht man, wenn die Gier immer noch nicht befriedigt ist, obwohl man dem Durchschnitts-Arbeitnehmer schon ca. 85% seines Einkommens plündert? Ganz einfach: Man sucht sich neue Opfer, am besten welche, die sich nicht so gut wehren können. Alte Leute, die vielleicht schon etwas senil sind, wären sicher ideal für diesen Zweck.

So oder ähnlich müssen sich das wohl auch die Lokalparasitenpolitiker in Kummerfeld bei Hamburg gedacht haben. Ihre Masche: Wer ein Haus bewohnt, das die Stadt gerne hätte, wird einfach mal fix entmündigt, damit die von Amts wegen eingesetzten Betreuer ebendieses Grundstück günstig an die Stadt verkaufen können. Offiziell natürlich nur, um “aufgelaufene Steuerschulden zu tilgen”, und sicher gibt es auch einen ganz offiziellen Grund, wieso dies nicht mit einem der anderen Grundstücke, die sich im Besitz des Opfers befinden, möglich gewesen wäre. Anders kann es nicht gewesen sein, denn der zuständige Bürgermeister sagt, dass “alles nach Recht und Gesetz” gelaufen wäre. Und Bürgermeister lügen schliesslich nie. Dass man gleich noch hingegangen ist und jegliche kritisch Berichterstattung über den Fall gerichtlich verbieten lässt ist daher nur als völlig verständliche Vorsichtsmassnahme zu werten. Oder nicht?

Meine Meinung: Wenn Politiker und Verwaltungen inzwischen keine Skrupel mehr haben, hilflose alte Leute mit juristischen Winkelzügen aus ihren hart erarbeiteten Häuschen zu prügeln, nur um deren Grundstücke zu Geld machen zu können, wird es Zeit, dass die rechtschaffenen Menschen im Land auch keine Skrupel mehr an den Tag legen, was mögliche Mittel und Wege zu einer endgültigen Beseitigung der Schmarotzerplage betrifft.

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