Januar 2006

Prinzipienfrage

Warum wir diese zugegebenermassen nur mässig lustigen Karikaturen verlinken?

Ganz einfach: Weil wir uns von niemandem vorschreiben lassen, was wir wann, wo und wie publizieren.

Und weil es da ums Prinzip geht, und nicht darum, ob irgendwelche Spinner mit Bomben oder Gerichten drohen, gibt’s gleich noch das hier gratis obendrauf.

(ursprünglich gefunden bei PI)

Babe des Tages

Eine kleine Rechnung zum Nachdenken:

An dieser Stelle wird im Schnitt alle 1-2 Tage ein Babe gepostet, also etwa 20 im Monat. Ein islamistischer Selbstmordattentäter bekommt, sofern die einschlägigen Versprechungen zutreffen, einmalig 70 Jungfrauen. Eventuell aber auch nur ein knappes Pfund Trauben

Daraus folgt, dass ein Leser dieses Blogs spätestens Anfang Mai gegenüber dem Selbstmordattentäter im Plus ist. Und für nur etwa 3 € kann man sich dabei sogar zu jedem Babe noch eine Traube in den Mund schieben, anstatt nebulösen Versprechungen vertrauen zu müssen.

Wohl dem, der rechtzeitig nachgerechnet hat.

Im Geiste blond

Kurz vor dem Wochenendeende: Kluge Ideen aus berufenem Munde, heute von Verona Feldbusch/Pooth:

Die ist nämlich der Meinung, man sollte Werbung für 0190- bzw. 0900-Sextelefonnummern verschlüsselt ausstrahlen, damit sie nur noch mit Decoder empfangbar wären. Solche Decoder wären mit Sicherheit der Renner in allen Elektronikmärkten; schliesslich würden wir alle gerne Geld dafür bezahlen, uns Werbung für Babette Blue, Sammy und Konsorten anschauen zu dürfen.

Ausserdem findet sie, Robbie Williams sei ein schlechtes Vorbild für Kinder. Denn der zeige dauernd seinen nackten Po, habe mit über 200 Frauen Sex gehabt und wäre möglicherweise sogar schwul.

Sollte die letzten beiden Vermutungen tatsächlich der Wahrheit entsprechen, wäre Williams allerdings wirklich kein gutes Vorbild. Und zwar wegen Selbstverleugnung.

(gefunden bei bild.de)

Babe des Tages

Gestatten, meine Damen und Herren, Miss Lia19. Oder Gia18. Pia20? Tia21?

Wahrscheinlich gehört dies zu den Welträtseln, die bis in alle Ewigkeit ungelöst bleiben werden. Wie z.B. auch die Frage, was in aller Welt wohl das hier zu bedeuten hat.

Vielleicht ein Katalog? Oder eine wissenschaftliche Studie? Im Zweifel ist es einfach Kunst. Die hat schliesslich den Vorteil, dass man sie nicht unbedingt verstehen muss.

Kindergartenland

Ministerpräsident Günter Oettinger hat vor nicht allzu langer Zeit Baden-Württemberg zum “Kinderland” ausgerufen. Und im Sinne einer schlanken Hierarchie wurde der grösste Kindergarten direkt unterhalb des Regierungschefs eingerichtet:

Da fordert ein Minister (ausgerechnet!) einen katholischen Bischof zum Kinderkriegen auf, was jener nicht sehr amüsant fand. Manch ein kirchlicher Würdenträger spielt halt lieber mit oder an fremden Kindern.

Währenddessen spielt ein weiterer Minister (durchaus mit Erfolg) Geheimagent und marschiert gleich mal mit geliehenen Papieren ins Weisse Haus. Und weil das so viel Spass macht, will jetzt sogar der Staatsanwalt mitmachen, der offenbar sonst nicht gerade viel zu tun hat.

Eltern, denen eine Betreuungsmöglichkeit fehlt, können übrigens ihre Sprösslinge direkt in der Staatskanzlei anmelden: Dort ist gerade ein Platz freigeworden.

Babe des Tages

Traurig, wozu Kommunismus führen kann: Lauter Ruinen und nicht mal Geld für Klamotten.

Linuxuserwunschzettelumfrage

Novell fragt nach den 10 wichtigsten fehlenden Linux-Portierungen. Hier meine Wunschliste (ok, sind nur 8, bin ja ein bescheidener Mensch):

  1. Duke Nukem Forever
    Wie wir inzwischen aus sicherer Quelle erfahren haben, soll DNF vor Weihnachten fertiggestellt werden. In welchem Jahr, wird noch rechtzeitig bekanntgegeben.

  2. Girls they want to have Fun
    Wie viele Angehörige unserer Generation wohl anhand dieses Programms erstes Wissen über die weibliche Anatomie erworben haben (wenn auch etwas eingeschränkt, weil der VIC ja nur 16 Farben kannte)? So was wie das Internet hatten wir ja nicht, damals, in der guten alten Zeit.

  3. Clippy alias Karl Klammer
    Karl war mein treuester Freund. Egal wie oft ich ihn weggeklickt, deaktiviert oder gar per Registry abgeschaltet habe, irgendwann war er wieder zur Stelle und bot freundlich seine Hilfe an.

  4. 3DMark
    Schwanzvergleich muss sein.

  5. XCP (Sony) Root Kit
    Jeder root braucht ein passendes Kit. Und der Name Sony steht für qualitativ hochwertige, benutzerfreundliche Produkte.

  6. Bonzy Buddy
    Ist doch soooo ein süsser Affe. Und überhaupt, der lässt sich schwer entfernen? Das ist ein lebendes Wesen, ihr Unmenschen!!!

  7. Mario Dolzer’s k.exe bzw. help.exe
    Wer wollte nicht schon immer ein Domain-Engel sein? Mario D. hat jedenfalls eingesehen, dass man nur mit guten Taten in den Himmel kommt, und sollte seine Domainrettsoftware unbedingt auch Linux-Usern zur Verfügung stellen.

  8. Comet Cursor
    Wie soll man schöne, bunte Homepages ohne ihn gestalten?

Babe des Tages

Wer auch immer dieses Zimmer eingerichtet hat, hat einen grausamen Geschmack.

kontextinsensitiv

Yahoo, Google und viele andere bieten seit einiger Zeit Werbung, die in Abhängigkeit von den Seiteninhalten gezeigt wird. Dabei wird ein wesentlicher Aufwand in die Erkennung der Kontexte investiert, in denen eine bestimmte Anzeige nicht  erscheinen soll. Auch bei Papierzeitungen ist ein derartiger Abgleich zwischen Werbung und Inhalt durchaus üblich.

Daher dürfte in diesem Fall davon auszugehen sein, dass irgendwer demnächst richtig viel Ärger bekommt.

Aus erster Hand

“Raub”kopieren ist unglaublichfurchtbarsuperböse. Man bekommt davon Pickel, Mundgeruch und übelriechenden Ausfluss, obendrein macht es impotent. Sagen jedenfalls Rechteinhaberorganisationen wie die MPAA und die GVU. Aber woher wissen die das eigentlich? Dieses Rätsel ist jetzt geklärt: Weil sie damit Erfahrungen aus erster Hand haben. Denn die MPAA kopiert DVDs ohne Zustimmung des Urhebers, und die GVU sponsert Warez-Server mit Hardware und Personalkostenzuschüssen.

Denkt man an die eingangs erwähnten Folgen derartigen Handelns, muss man Leuten wie Dan Glickman und Joachim Tielke Hochachtung zollen ob ihrer selbstaufopferungsvollen Hingabe an die Wahrheitsfindung. Interviewen wollten wir sie trotzdem lieber nicht – am Ende ist das noch ansteckend.

Babe des Tages

Markéta Bělonohá heisst die Süsse – das klingt nicht unbedingt nach einem für westliche Ohren vertrauten Idiom. Aber ich bin mir sicher, man kann sich auch ohne grosse Worte gut mit ihr vergnügen.

Hilton, Paris

Dass Paris H. nicht primär wegen der intellektuellen Qualität ihrer Äusserungen bekannt ist, hatten wir uns schon gedacht. Wer sich dennoch dafür interessiert, was die Dame so den ganzen Tag lang macht, wenn sie nicht gerade Filme dreht oder in Taxis pinkelt, findet vielleicht an diesen hochoffiziellen Dokumenten Gefallen. Auszug gefällig?

Q: This Elton John Party, was that a pre or post Oscar party?

A: Yes

Q: I’m sorry. Pre or post?

A: After.

Zugegeben, das war eine schwierige Frage.

Q: The same Terry that you had mentioned earlier?

A: Yes

Q: You just don’t know his last name?

A: It is like a weird Greek name. Like Douglas or — I have no idea how to say it

Douglas. Griechisch. Alles klar, Paris.

A:Whatever I write in e-mail, it doesn’t mean anything. It is just words I write.

Q:So you use multiple exclamation points after normal sentences?

A:I always write like that

Das glauben wir unbesehen.

Babe des Tages

Die Dame, deren Name leider unbekannt ist, hat in ihrem Bett noch viel Platz für fleissige Leser von drchaos.dr.ag. Ihre private Telefonnummer haben wir unter einem der Banner versteckt.

Ach so, wir haben ja gar keine Banner hier. Aber ansonsten wär’s doch eine gute Idee gewesen, oder nicht?

Umerziehung

Heise berichtet über unbelehrbare IFPI-Chefs, die angesichts des Umstandes, dass sich das Angebot in den Tauschbörsen trotz zahlreicher Gerichtsverfahren nicht geändert hat, mit noch mehr Repression gegenüber der eigenen Kundschaft drohen:

Diejenigen, die sich daran gewöhnt haben ihre Musik gratis zu beziehen, sind nur schwer umzuerziehen. Das ist ehrlich gesagt ein Argument für mehr Gerichtsverfahren.

Die Idee, dumme Menschen mit Hilfe von Gerichtsverfahren umzuerziehen, damit sie minderwertige und künstlich in der Nutzbarkeit eingeschränkte Produkte kaufen, hat sicherlich Potential.

Wir werden unsere Babes daher in Zukunft als WMFs anbieten, die sich nach 10 Sekunden selbstständig schwärzen, nur auf bestimmten Plattformen anzeigbar sind und dabei noch ein Rootkit installieren. Und wer sich dann seine Mädels von woanders herholt, wird einfach verklagt. Weswegen, wissen wir noch nicht, aber unseren inoffiziellen MitarbeiternPolitikern wird schon rechtzeitig was einfallen.

Babe des Tages

Ariel und drchaos.dr.ag wünschen allen Lesern einen guten Start ins Wochenende.