Die Lösung: Private Militärorganisationen

Primitive Eselficker:

Im Iran flehen Kinder um das Leben ihrer Mutter, die beschuldigt wird, mit zwei Männern Sex gehabt zu haben, die ihren Ehemann töteten. Sakine Mohammadi Ashtiani wird seit fünf Jahren gefangen gehalten, wurde zunächst zu 99 Peitschenhieben verurteilt. Weil aber der Islam für Ehebruch die Steinigung der Frau vorsieht, soll den Kindern jetzt auch noch die Mutter auf diese unvorstellbar grausame Weise genommen werden.

In einem Appell in neun Sprachen wenden sich die verzweifelten Kinder an die Weltöffentlichkeit. Sie hoffen, dass zahlreiche Proteste an die iranischen Behörden die unmittelbar bevorstehende Todesfolter noch verhindern könnten

Auch wenn man sich das wünschen würde, werden Appelle vermutlich wohl leider nichts bewirken. Leute, die so etwas machen, sind geistesgestörte Sadisten, die in der Religion einen bequemen Vorwand und dem iranischen Regime einen willfährigen Helfer gefunden haben, ihre abartigen Triebe auszuleben, und die für rationale Argumente nicht zugänglich sind. Und auch wenn es in der iranischen Botschaft (an die man laut dem Artikel schreiben soll) oder anderswo im Iran sicher Viele gibt, denen das barbarische Treiben ebenso zuwider ist, wie man das von einem zivilisierten Menschen erwartet: Selbst die können höchstwahrscheinlich nichts daran ändern. Denn wenn sie es könnten, hätten sie es längst getan, auch ohne Protestnoten. Ein System, in dem so etwas möglich ist, hat Probleme, die man nicht mit ein paar E-Mails lösen kann.

Ebenfalls ganz offenbar keine Lösung sind Politiker. Die halten sich entweder vornehm zurück, weil sie andere Interessen haben (EUdSSR) oder benutzen es eventuell als Vorwand, um einen Krieg anzufangen (USA). Mit einem Krieg ist aber auch niemandem gedient. Man braucht sich noch nicht mal Gedanken zu machen, ob so etwas prinzipiell gerechtfertigt sein könnte, weil es in der Praxis einfach nicht funktioniert, siehe Irak und Afghanistan. Eine Diskussion darüber, ob die “Befreiung” dieser Länder angesichts des Preises (den andere zahlen, natürlich) gerechtfertigt sein kann, scheitert schon daran, dass es dort auch nach der Militäraktion gar keine Freiheit gibt.

Was dagegen tatsächlich helfen würde, sind private militärische Organisationen. Die könnten nämlich die Gefangene ganz einfach befreien. Das ist sicher ein riskantes Unternehmen, und es gibt auch keine Garantie auf Erfolg, aber mit einem guten Plan und geeigneter Ausrüstung könnte man es eventuell schaffen. Vorausgesetzt, man hat diese Ausrüstung und findet mutige Söldner (hier wäre der Ausdruck “Helden” wirklich angebracht), die sich auf eine solche Aktion einlassen. Natürlich kostet so etwas Geld, viel Geld. Aber allein die Film- und Fernsehrechte für die Dokumentation (Helmkameras!) würden mit Sicherheit einige Millionen Euro einbringen. Und natürlich könnte man auch Spenden für die Finanzierung einsetzen. 100.000 mal 10 Euro sind auch eine Million, eine eher geringe Summe bei einem medial gut inszenierten Spendenaufruf.

Viel wichtiger noch als die Gerechtigkeit in diesem Fall wiederherzustellen, wäre aber das Signal, das von einer solchen Aktion auf die Diktatoren und Verbrecher dieser Welt ausginge: Ihr seid nirgendwo sicher. Kein Bunker, keine “diplomatische Immunität”, keine “staatliche Souveränität” oder sonst irgendso ein unmenschliches Staats-Bla-Bla schützt euch. Ihr werdet über dem gesamten Globus gejagt wie die Ratten, nicht von einem tumben Staat und nicht auf Geheiß von scheinheiligen Politheinis, sondern einfach weil es genügend anständige Menschen gibt, die sagen “so nicht”, und die bereit sind, einen (kleinen) Teil ihres Einkommens dafür aufzuwenden. Und weil man allein aus der Tatsache, dass mutige Leute hier das Richtige tun, eine spannende Show machen kann, Sonntag abend zur besten Sendezeit. Was wäre dagegen schon ein WM-Endspiel?

xkcd, genial wie immer

Berlin: Mutwillig arm

Guter Artikel bei Telepolis:

Berlin könnte durch liberalere Bauvorschriften und den Verkauf von Luxusgrundstücken seine Schulden erheblich verringern
Die Stadt Berlin hat derzeit über 60 Milliarden Euro Schulden.
[...]
Alleine an Zinsen zahlt das Bundesland deshalb jährlich etwa zweieinhalb Milliarden Euro. Gleichzeitig leistet es sich viel Luxus: drei Opernhäuser, ungefähr dreihundert Theater und 448.275.000 Euro für den Kulturhaushalt insgesamt, der im nächsten Jahr noch einmal um 8,5 Prozent wachsen soll. Eine Eintrittskarte für die Staatsoper wird derzeit aus dem Landeshaushalt mit 186,10 Euro subventioniert. (weiterlesen)

Staatliche Kulturförderung ist Umverteilung von arm nach reich, wie schon Stefan Blankertz in seinem sehr lesenswerten Libertären Manifest festgestellt hat. Und Bebauungspläne, die Grundstückseigentümern verbieten, ihr Grundstück sinnvoll zu bebauen, sind letzten Endes auch nichts weiter als staatlich verordnete Wettbewerbsbeschränkungen, von denen lediglich bestimmte Interessengruppen profitieren, während die Allgemeinheit den Schaden hat (hohe Mieten, schlechte Einkaufsmöglichkeiten, …).

Qualitätsjournalismus

Zitat des Tages

Ein sehr interessanter Gedanke:

Most people prefer to believe their leaders are just and fair even in the face of evidence to the contrary, because once a citizen acknowledges that the government under which they live is lying and corrupt, the citizen has to choose what he or she will do about it.

To take action in the face of a corrupt government entails risks of harm to life and loved ones. To choose to do nothing is to surrender one’s self-image of standing for principles. Most people do not have the courage to face that choice. Hence, most propaganda is not designed to fool the critical thinker but only to give moral cowards an excuse not to think at all.

Michael Rivero (whatreallyhappened.com)

Da könnte durchaus was dran sein. Ich habe es oft erlebt dass ich mit jemandem diskutiere, den ich an und für sich durchaus für intelligent und vernünftig halte, und der beim Thema Staat bzw. Politik aber auf eine Art und Weise dichtmachen, die schon sehr auffällig und kaum nachzuvollziehen war. Selbst und gerade bei Leuten, denen man ansonsten auf ihrem Fachgebiet kaum was vormachen kann und die durchaus in der Lage sind, Bullshit als solchen zu erkennen. Und ich habe von anderen Libertären gehört, denen es ähnlich geht.

Wenn das aber wirklich so ist, wenn also die Leute libertäre Botschaften nicht hören wollen, weil sie die Konsequenzen fürchten, die es hätte, wenn man das zuende denkt, dann müssten Libertäre eine ganz andere Strategie verfolgen als bislang. Dann wäre es nämlich gar nicht unbedingt so wichtig, immer und immer wieder zu erzählen, dass und warum der Staat scheiße ist. Sondern dann müsste man viel eher dafür sorgen, dass man etwas dagegen tun kann – ohne hohe Risiken eingehen zu müssen bzw. alles aufzugeben und sein Leben dem Kampf gegen das System zu widmen.

Das muss vielleicht gar nicht gleich so etwas Radikales wie Assasination Politics sein; auch eine Organisation, die man mit Geld unterstützen kann und die mit gewaltfreien Mitteln gegen den Staat kämpft, wäre schon ein großer Fortschritt. Wie oft liest man z.B. so Geschichten wie die hier beim Agoristen und denkt sich einfach “was für Arschlöcher”. Stellt euch mal vor, es gäbe bei jeder dieser Geschichten einen Button “spende hier 5 €, um den Arschlöchern so richtig eins reinzuwürgen”. Also ich glaube, ich wäre nicht der einzige, der den sehr, sehr oft benutzen würde. Da müsste man doch eigentlich was draus machen können.

Der Preis für das größte Projektlogo-WTF aller Zeiten

geht eindeutig an SQL Fairy:

Ob das Projekt was taugt oder nicht, kann ich nicht sagen, weil ich kein Perl benutze. Was sich der oder die Autoren bei dem Logo gedacht haben, würde mich dagegen schon mal interessieren…

Links- oder rechtsrum?

Nein, nicht Politik dieses Mal. Sondern diese nette Lady hier:

Jetzt mal genau hingucken: Dreht sie sich im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn? Beide Antworten sind richtig, aber was ihr seht, sagt einiges über euch aus:

Manche Leute können beide Richtungen sehen. Angeblich soll das auf etwa 14% der Bevölkerung zutreffen. Und jetzt wird’s interessant: Nur sehr, sehr wenige Menschen sind in der Lage, die (wahrgenommene) Drehrichtung beliebig zu ändern, ohne ihren Blickwinkel zu verändern. Nach einer über 5 Jahre hinweg durchgeführten Studie der Yale Universität haben Leute, die das können, einen IQ von über 160.

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Im Dienst der Wissenschaft

Dieses pädagogisch besonders wertvolle Video zeigt in Zeitlupe, was passiert, wenn eine Wasserbombe platzt. Es eignet sich in besonderer Weise, um gerade auch unseren jüngeren Mitlesern die zugrundeliegenden physikalischen Vorgänge anschaulich zu verdeutlichen:

Tja…

(via vroom)

Zu negativ? Dann klick hier

Und so was darf im Staatsfunk gezeigt werden?!

(via Freiheitsforum)

Bürokraten auf Crack

Wie man ein Visum für die USA bekommt. Und genau deswegen fahre ich da nicht hin.

We’re not gonna take it

Trotz ihres Alters immer wieder schön, die libertäre Hymne von Twisted Sister:

(not so) breaking news: Cannabis tötet Krebszellen

Quelle: Pot Kills Cancer and Our Government Has Known for 36 Years

Um es kurz zusammenzufassen, wir haben:

Beide Studien sind in als seriös angesehenen wissenschaftlichen Journalen erschienen. Es handelt sich also nicht um Verschwörungstheorien oder “junk science”.
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Feminazitaliban marschiert – in München

Eigentlich mag ich ja keine Lehrer. Aber trotzdem:

Drei Münchner Mädel nehmen an einem “Selbstbehauptungstraining” teil. Selbstbehauptungstraining, das ist so eine feminazistische Gehirnwäsche, bei dem junge Mädchen unter anderem lernen, dass “sexuelle Belästigung” alles das ist, was Frau als solche definiert, und wann und in welchen Lebenssituationen es nützlich sein kann, sich sexuell belästigt zu fühlen.

Zum Beispiel in Beziehungsstreitigkeiten: Mittlerweile werden in gut der Hälfte aller strittigen Trennungen sexuelle Mißbrauchsvorwürfe erhoben. In 80% der Fälle stellen sich diese später als frei erfunden heraus. Bestraft wird aber kaum eine Täterin, und wenn, dann höchstens symbolisch: 800 Euro Geldstrafe für erfundene Vergewaltigung – wer sich zum zweiten Mal mit einem Glas Bier zu viel am Steuer erwischen läßt, zahlt mehr. Bei solchen Tarifen muss sich auch eine gewisse Sunshine-Live-Ansagerin namens “Claudia” keine großen Sorgen machen, sollten sich ihre Anschuldigungen gegen einen bekannten Schweizer Wettermoderator eines Tages doch als frei erfunden herausstellen…

Am meisten profitieren vom allgegenwärtigen Missbrauchs-, Vergewaltigungs- und Belästigungswahn auf jeden Fall die unzähligen Beraterinnen und Gutachterinnen, die sich im Umfeld der mittlerweile millionenschweren Genderindustrie satt und fett fressen. Und ihre Kundschaft nicht selten erst auf die Idee bringen, sich mit entsprechenden Geschichten einen Vorteil zu verschaffen.

Was aber, wenn die Kundschaft erst 11 Jahre alt ist und weit und breit kein “Täter” in Sicht? Dann muss es notfalls eben eine “Täterin” sein. In diesem Fall die Lehrerin, die es doch tatsächlich wagte, sich in der Öffentlichkeit den Pullover auszuziehen. Weswegen die versammelte Klasse dann für ein paar Sekunden -angeblich- nicht nur das darunter getragene Top, sondern auch ein Stückchen von ihrem BH sehen konnte. Von hinten, denn die Lehrerin hatte sich vorsichtshalber herumgedreht. Was die drei selbstbehauptungsgeschulten Mädchen jedoch nicht davon abhielt, sich von diesem “Exhibitionismus” doch tatsächlich “sexuell belästigt” zu fühlen. Im Feminazisprech nennt man so was eine “nicht akzeptable Grenzüberschreitung” – wie man es in Afghanistan nennt, weiß ich nicht, auf jeden Fall wird man dafür dort gesteinigt.

In München dampft stattdessen die gut geschmierte Gendermaschine auf Hochtouren: Eine andere Lehrerin schickt die Anschuldigung per Post an die “Zentrale Beschwerdestelle für sexuelle Belästigung”, worauf die dort tätige Personalreferentin die Schulleiterin informiert. Die daraufhin erst die Beschuldigte und dann die Zeuginnen vernimmt. Stundenlang. Schließlich hat man ja sonst nichts besseres zu tun. Feminazi-Taliban in München – der ganze Artikel in der Süddeutschen Zeitung.

Und solche Leute drücken sich den ganzen Tag auf unsere Kosten den Arsch platt in ihren Frauenreferaten, Genderzentralen, Frauenhäusern, Missbrauchs”hilfs”vereinen und was es sonst noch alles gibt. Wenn ihr mich fragt: Dieser ganze Sauhaufen gehört mal gründlichst ausgeräuchert, und dann ist neben mehr Luft zum Atmen für vernünftige Menschen jeden Geschlechts nicht zuletzt auch genügend Geld für kräftige Steuersenkungen da.

Incubator – Frei

Hat was:

Ich bin kein Teil von eurer Welt und möchte es nicht sein,
Ich danke für die Chance, gehe dennoch gern allein,
Ich höre auf zu fragen ob es recht ist oder quer,
Ich stehe zu mir selber, geb’ das beste nicht mehr her.
Ihr könnt mich nicht mehr brechen, ich bin hilflos aber frei,
Der schwarze Fleck auf eurer soziophobisch-angehauchten Heuchelei.